Flexwork: Mehrwert für Mitarbeitende UND Unternehmen

Die Welt verändert sich: Vieles wird komplexer, schneller, digitaler. Damit transformiert sich auch die Arbeitswelt – ein Umstand, der sowohl Unternehmen als auch Mitarbeitende herausfordert und es darum geht, beidseitig neue Lösungen zu finden.

Viele Arbeitgeber fragen sich derzeit, was sie tun müssen, um für junge und ältere Mitarbeitende, Frauen und Männer attraktiv zu sein. Und was getan werden kann, um Mitarbeitende auch behalten zu können, wenn sich private Veränderungen wie Aus- und Weiterbildung, Elternschaft oder der Wunsch nach einer sukzessiven Pensionierung ergeben. Eine Möglichkeit sind flexible Arbeitsmodelle. Damit sind neben Teilzeit oder Jobsharing auch die Möglichkeit des zeit- und/oder ortsunabhängigen Arbeitens gemeint – also u.a. Homeoffice oder das Arbeiten im Co-Working-Space.

Wie eine interne Analyse der AXA Schweiz gezeigt hat, interessieren sich heute nicht nur junge Menschen der sogenannten Gen Y oder Gen Z für flexible Arbeitsmodelle. Auch immer mehr erfahrene Mitarbeitende wollen ihre Pensionierung sukzessive angehen und suchen dazu passende Möglichkeiten. Zudem sind es längst nicht mehr nur Frauen, die - unter anderem aufgrund familiärer Gründe - Teilzeit-Möglichkeiten oder Homeoffice wichtig finden. Auch immer mehr Männer wollen nicht mehr zeitlebens im selben Modell arbeiten und favorisieren je nach Lebenssituation unterschiedliche Arbeitsmodelle. 

Die AXA Winterthur hat sich hinsichtlich Flexwork einen Namen gemacht und dabei die Erkenntnis erlangt, dass sich flexible Arbeitsmodelle lohnen – für Mitarbeitende UND Arbeitgeber! So wurde erkannt, dass flexible Arbeitsmodelle nicht nur hinsichtlich Employer Branding respektive bei der Rekrutierung neuer Mitarbeitenden eine entscheidende Rolle spielen, sondern dass die Motivation der Mitarbeitenden sowie ein agiler Mind-Set dank unterschiedlicher Arbeitsmodelle erhöht werden kann. Wesentlicher Faktor für den nachhaltigen Erfolg ist allerdings, dass bei solchen Lösungen stets ein Kompromiss zwischen betrieblichen Anforderungen und individuellen Wünschen angestrebt wird und dass neben persönlichen Interessen auch der Teamgedanke mitberücksichtigt wird.

Kommt hinzu: Gerade mit Blick auf die digitale Transformation verändert sich auch die Rolle von Führungskräften stark. Dabei sind innovative Zusammenarbeitsformen sowie das Führen auf Distanz wesentliche Schlüsselfaktoren. Dass bei der AXA Schweiz bereits 18 Prozent der Mitglieder aus dem Senior Management einem Teilzeit-Pensum nachkommen und auch diverse Mitglieder der Geschäftsleitung sowohl Teilzeit arbeiten als auch Homeoffice machen, zeigt, dass neben dem Implementieren neuer Strukturen auch an der Unternehmenskultur gearbeitet werden muss, welche Leistung über Präsenz stellt.

Als Fazit kann festgehalten werden, dass in der heutigen Zeit, in welcher Schnelligkeit und Innovationsgeist für den künftigen Erfolg einer Firma wegweisend sind, dem Vereinen unterschiedlicher Blickwinkel grosse Bedeutung zukommt. Und gerade wenn - – wie bei einer Versicherung – die Kundschaft sehr heterogene Bedürfnisse aufweist, ist es umso wichtiger, diese unterschiedlichen Blickwinkel auch intern vertreten zu haben und Diversität ein Erfolgsfaktor ist Flexible Arbeitsmodelle sind dabei unerlässlich, denn erst diese machen es Menschen in verschiedenen Lebenssituationen möglich, im Arbeitsprozess integriert zu sein und unterschiedliche Blickwinkel einzubringen.

Worauf es dabei ankommt und wo Chancen aber auch Stolpersteine liegen, davon handelt der Vortrag im Rahmen der Tagung "Generationen am Arbeitsplatz".

Diverse Geschichten und Hintergründe können bereits im Vorfeld angesehen werden. Mehr Informationen dazu finden sich auf www.axa.ch/flexwork

 
Treffen Sie Yvonne Seitz an der Arbeitsrechtstagung Generationen am Arbeitsplatz