Fachbeiträge

 

Hier berichten Experten aus Recht und Praxis zu aktuellen Fragestellungen und bieten Hintergrundinformationen rund um die Themen der Arbeitsrechtstagung Generationen am Arbeitsplatz

Arbeitszeiterfassung - wo kein Kläger, da kein Richter?

 

Unternehmen in der Schweiz tun sich nach wie vor schwer mit der Arbeitszeiterfassung. Oft gilt die Devise «Wo kein Kläger, da kein Richter». Hinzu kommt, dass die Einführung der Zeiterfassung mit dazugehörendem Arbeitszeitreglement und der Evaluation des Zeiterfassungssystems Ressourcen bindet – und so wird die Einführung der Zeiterfassung infolge anderer dringender Aufträge auf die lange Bank geschoben. Obwohl sie wichtig wäre. 

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Matthias Tolcsvai, Time Tool AG

Hürden bei der Kündigung älterer Arbeitnehmer

 

Das Obligationenrecht statuiert keinen besonderen Kündigungsschutz für ältere Arbeitnehmer. Dennoch sind rechtliche Hürden zu beachten, wenn Arbeitgeber ältere Arbeitnehmer entlassen wollen.
Ein langjähriger Arbeitnehmer erhält wenige Jahre vor der Pensionierung statt einer Anerkennung für seine Dienste die Kündigung: Solche Fälle haben in den letzten Jahren für Aufsehen gesorgt – und die Politik auf den Plan gerufen. Dort wird nun diskutiert, ob für ältere Arbeitnehmer ein besonderer Kündigungsschutz im Gesetz verankert werden soll. Zumal Untersuchungen zeigen, dass ältere Arbeitnehmer, die ihre Stelle verlieren, überdurchschnittlich oft von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind.

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Philipp Meier, Bühlmann, Koenig & Partner, HR-Today

Flexwork: Mehrwert für Mitarbeitende UND Unternehmen

 

Die Welt verändert sich: Vieles wird komplexer, schneller, digitaler. Damit transformiert sich auch die Arbeitswelt – ein Umstand, der sowohl Unternehmen als auch Mitarbeitende herausfordert und es darum geht, beidseitig neue Lösungen zu finden. Viele Arbeitgeber fragen sich derzeit, was sie tun müssen, um für junge und ältere Mitarbeitende, Frauen und Männer attraktiv zu sein. 

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Yvonne Seitz, AXA Winterthur

Nach wie vor Skepsis gegenüber Teilzeitpensen in der Praxis

 

Der Wunsch nach flexiblen Arbeitszeiten und kleinen Arbeitspensen ist immer stärker verbreitet. Die von der Arbeitnehmerseite bevorzugte Lösung hängt stark von Alter, Dienstjahren und Lebensphase ab. Der nachfolgende vom Verwaltungsgericht Zürich zu beurteilende Fall zeigt, dass in der Praxis nach wie vor Vorbehalte gegenüber flexiblen Lösungen bestehen (Verwaltungsgericht Zürich, VB.2017.00123). Es ist aber auch erkennbar, dass diese von der Rechtsprechung nicht durchwegs geteilt werden.

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Sara Licci, ZHAW

Einbussen bei Pensionskasse wegen Beendigung von Gesamtarbeitsvertrag

 

Das BGer-Urteil 9C_132/2017 vom 22. November 2017 äussert sich - wenn auch knapp - zu einer interessanten Frage an der Schnittstelle zwischen (kollektivem) Arbeitsrecht und beruflicher Vorsorge: mögliche Leistungseinbussen in der 2. Säule durch die Beendigung eines Gesamtarbeitsvertrages.

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Dr. iur. Philipp Egli, ZHAW

Verschiedene Generationen am Arbeitsplatz: Bedeutung für die berufliche Vorsorge

 

Unsere Arbeitswelt wird immer komplexer, für viele Berufe wird die Ausbildungszeit immer länger, und oft braucht es noch Praktika oder Zusatzausbildung, bevor eine Person ins Berufsleben einsteigt. Dies führt zu einer demografischen Entwicklung in den Betrieben, welche den Anteil der älteren Arbeitnehmer an der Belegschaft erhöht. Die Veränderungen der Altersstruktur der Belegschaft sind eng mit dem Thema Personal verbunden.

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Dr. Christoph Plüss, Allvisa AG

Der Fall Axa Winterthur

 

Die AXA Winterthur erhielt unter der  Federführung von Yvonne Seitz im September 2011 den Prix Balance des Kantons Zürich und wurde damit zum familienfreundlichsten Unternehmen in der Kategorie Dienstleistungen gekürt. 2012 wurde die Versicherungsgesellschaft zudem von der Fachstelle UND als familienfreundliches Unternehmen zertifiziert und 2015 rezertifiziert.

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Yvonne Seitz, AXA Winterthur

Der Fall SBB

Auf die SBB rollt in den nächsten Jahren eine Pensionierungswelle zu, die ein solid durchdachtes Generationenmanagement-Konzept unerlässlich macht. Die SBB will einerseits die Arbeitgeber-Attraktivität verbessern und die Active-Sourcing-Aktivitäten verstärken, um neue, gut qualifizierte Arbeitskräfte anzuziehen. Andererseits sollen bei den älteren Mitarbeitenden Wissenslücken geschlossen werden.

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Karin Mahler, SBB AG